Grenzwerterhöhung

Grenzwerterhöhung

“Unser Leitungswasser ist das am besten kontrollierteste Lebensmittel !”


Das ist richtig. Es wird mit den Normen und Vorschriften kontrolliert, die derzeit gültig sind. Schaut man aber mal die historische Entwicklung an, die diese Normen gemacht haben, dann kann man nachdenklich werden.


Während einem Menschenleben verwendet ein einziger Mensch ca. 60.000 Liter Wasser - eine gigantische Menge an Trinkwasser - sie entspricht ungefähr 180.000 großen Wassergläsern ! Da sollte die Qualität wirklich einwandfrei sein, stimmts ?


Nun, wie können Sie selbst die Qualität überprüfen ?


Reines Wasser leitet keinen Strom. Nur die im Wasser enthaltenen Inhaltsstoffe und Metalle können den Strom leiten. Wir können also die Qualität des Wassers abschätzen, indem wir die elektrische Leitfähigkeit des Wassers messen. In jedem größeren Elektro-Großhandel können Sie ein einfaches Leitwert-Messgerät erwerben. Durchschnittlich kosten diese Geräte zwischen 50 und 70 Euro und sollten einen Messbereich von 1 bis 1000 µS haben.


Mit einem einfachen Leitwert-Messgerät kann man eine orientierende Ersteinschätzung seines Leitungswassers selber durchführen. Dieses Messgerät misst die Leitfähigkeit in µS/cm (mikroSiemens je Zentimeter) des Wassers. Damit lassen sich erste Rückschlüsse auf den Fremdstoffanteil im Trinkwasser ziehen. Einwandfreies und sauberes Trinkwasser hat einen Wert deutlich unter 80 µS/cm, wie es zum Beispiel Regen- oder reines Quellwasser hat.


Die EU-Norm verlangte bis zum Jahr 2013 einen Wert von 400 µS/cm einzuhalten. Die Norm der WHO lässt einen maximalen Wert von 750 µS/cm zu. Die deutsche Trinkwasserverordnung ließ bis bis 30.09.1990 einen Grenzwert von 1000 µS/cm zu. Nach der „Wende“ 1990 wurde dieser Wert von 1000 µS/cm auf 2000 µS/cm verdoppelt. 2001 wurde der maximale Leitwert dann nochmals auf 2500 µS/cm erhöht. Relativ gesehen wurde das Leitungswasser immer „besser“, da sich durch die Heraufsetzung des Grenzwertes auf zuletzt 2790 µS/cm dieser immer weiter vom jeweiligen Istwert der einzelnen Regionen entfernt.


Die WHO empfiehlt, ein Leitungswasser mit einem Leitwert über 750 µS nur noch als Brauchwasser, also nicht mehr als Trinkwasser, zu verwenden!


Die Natur versorgt uns seit Jahrtausenden mit Oberflächen-Süßwasser. Dieses hat ursprünglicherweise einen niedrigen Leitwert zwischen 20 und 90 µS. Heutzutage liegen die Leitwerte für Mitteleuropa zwischen 220 und 1400 µS. Und das ist nach den aktuellen Normen völlig in Ordnung, denn laut dem deutschen Gesetzgeber darf unser Körper ja sogar regelmäßig mit Wasser versorgt werden, welches 2.790 µS hat:

Welche Ursachen hat denn nun diese explosionsartige Erhöhung der Leitfähigkeit des Wassers ?


Wir haben hier einige Gründe für Sie zusammengestellt. Leider sprengt es den Rahmen, hier auf dieses Thema ausführlich einzugehen.


Möchten Sie jetzt gerne wissen, welchen µS-Wert Sie in Ihrem Haus haben? Rufen Sie uns einfach an und wir finden einen Weg! Wir würden uns freuen, von Ihnen zu hören! Bitte lassen Sie uns Ihre Wünsche und Erfahrungen wissen! Gerne möchten wir uns ausführlich und persönlich mit Ihnen über Ihre Fragen unterhalten!

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