Ursachen steigender Wasserverschmutzung

In der Natur ist Wasser ständig in Bewegung:

Die Sonne erwärmt das Wasser. Es verdunstet und steigt mit der Luftzirkulation aufwärts. Auf diesem Weg kühlt es sich wieder ab, kondensiert und bildet Wolken. Sind die Wolken mit Wasser gesättigt, so gelangt das Wasser als Niederschlag wieder auf die Erde.


Bei dieser Gelegenheit “wäscht” der Niederschlag unsere Atmosphäre. Kohlendioxid, Schwefeldioxid und andere Emissionen landen auf der Erde, wobei nur 10% des Niederschlags auf dem Festland niederregnet. Etwa 90% des Niederschlags landet direkt wieder in den Weltmeeren, die von Algen und Korallen gereinigt werden.


Auf dem Festland wird das Wasser teilweise von Pflanzen aufgenommen und dann so gefiltert in das Grundwasser abgegeben. Ein anderer Teil erreicht die Seen und Flüsse und fließt bergab, bis es wieder in den Weltmeeren angekommen ist.

Dieser weltweite Wasserkreislauf wird nun durch unseren industriell Fortschritt empfindlich gestört:


  • Nur 5% aller weltweit produzierten Abwässer werden gereinigt, wobei das Reinigungsergebnis nicht immer das gleiche ist ...
  • Oberflächenwässer werden durch industrielle Anlagen und Mülldeponien stark mit Salzen belastet.
  • Der Einsatz von Kläranlagen ist weltweit eher eine Ausnahme. So werden Oberflächengewässer stark mit Fäkalien verunreinigt.



  • Rund 80% des Süßwassers werden weltweit in der Landwirtschaft zur Bewässerung von Feldern verwendet. Das abfließende Wasser ist mit Nitrat, Dünger und Pflanzenschutzmitteln belastet.

  • Die Nitratbelastung des Grundwassers wird sich in Zukunft noch verschlimmern, da die Böden das Nitrat gebunden haben. Durch die Sättigung der Böden wird die Nitratbelastung des Grundwassers in den nächsten Jahrzehnten stark steigen ... auch wenn wir ab heute kein Nitrat mehr verwenden würden.
  • Arzneimittel, wie z.B. Hormone und Cholersterinsenker, werden regelmäßig eingenommen und zum größten Teil wieder ausgeschieden. Dazu kommen Industriechemikalien, die hormonähnliche Wirkung haben können. Diese zum Teil endokrin wirksamen Substanzen gelangen hauptsächlich über Kläranlagenabläufe in Oberflächengewässer und erreichen immer wieder Konzentrationen, die über der Wirkungsgrenze liegen. Hier setzt man auf den Verdünnungseffekt in der Natur.

  • Die Entnahme von sehr großen Mengen Grundwasser durch Brunnenbohrungen lässt salziges Wasser nachströmen - dadurch versalzen ganze Landstriche - Tiere verenden jämmerlich, wenn sie mitten im Binnenland von diesem Wasser trinken. Pflanzen wachsen schlechter, die landwirtschaftliche Produktion geht zurück und hinterlässt Hunger und Armut ...
  • In vielen Ländern sind immer noch stark belastende Pestizide im Einsatz.

Unausweichlich haben diese ständigen Verschmutzungen des Süsswassers fatalen Auswirkungen:


  • Hungersnot, Dürre sowie Hochwasser und Klimaveränderungen
  • schon jetzt besteht weitreichender Wassermangel im asiatischen Raum
  • ca. ein Viertel der Menschen weltweit lebt ohne sauberes Trinkwasser
  • lt. der WHO stirbt alle 8 Sekunden ein Kind durch Wasserverschmutzung!
  • rund die Hälfte der Menschen in verarmten Ländern hat keine Chance auf ein normales Leben durch verschmutztes Wasser und dadurch verursachte Krankheiten (Cholera, Typhus, Malaria, Gelbfieber und Diarrhoe)
  • weltweit erkranken Menschen durch Schwermetalle wie Blei und Cadmium, Pestizide, Chloride und Kolibakterien und andere gesundheitsschädliche Mikroorganismen im Wasser, da die Wasserwerke nicht die finanziellen und technischen Möglichkeiten haben, diese Inhaltsstoffe aus dem Trinkwasser zu entfernen.

Und wie sieht die Zukunft aus?


Statistiker sagen, dass 2100 das gesamte erreichbare Oberflächen-Süsswasser verbraucht sein wird und 2230 ist dann auch das Grundwasser aus unterirdisch verfügbaren Kreisläufen ausgeschöpft.


Und dann? Welches Wasser trinken Ihre Kinder, Ihre Enkel und Ihre Urenkel? Reines, lebendiges Trinkwasser ist das wichtigste “Medikament” für die Gesundheit Ihrer Familie und die beste Grundlage für eine gleichbleibend hohe Lebensqualität bis ins hohe Alter.


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